Monatskommentar des Fondsmanagers
Stammdaten
| ISIN | LU1559437857 |
|---|---|
| WKN | A2DLKR |
| Bloomberg Ticker | n.V. |
| Auflagedatum | 22.03.2017 |
| Geschäftsjahr | 01.10 - 30.09 |
| Verwahrstelle | VP Bank (Luxembourg) SA |
| KVG | 1741 Fund Management AG |
| Vertriebszulassung | DE, LU |
| Fondsdomizil | Luxemburg |
| Fondswährung | EUR |
| Ertragsverwendung | Ausschüttend |
| Fondsmanagement | Kai Heinrich, Plutos Vermögensverwaltung AG |
| Fondsvermögen | 48,87 Mio. EUR |
Kosten
| Ausgabeaufschlag | Max. 5,00 % |
|---|---|
| Rücknahmepreis | 181 EUR |
| Performance-Fee | n.V. |
| Verwaltungsvergütung | 0,60 % p.a. |
| Total Expense Ration (TER) | 1,53 % |
| Verwahrstellenvergütung | 0,06 % p.a. |
Chancen und Risiken
Aktien bieten langfristig ein überdurchschnittliches Renditepotential.
Die internationale Ausrichtung ermöglicht eine breite Streuung der Investments.
Das aktive Portfoliomanagement und die flexible Ausrichtung bieten ein attraktives Chancen-/ Risikoprofil.
Der Einsatz von Derivaten kann helfen, das Portfolio bei negativen Marktentwicklungen abzusichern.
Durch Hebelwirkungen können überproportionale Wertsteigerungen erreicht werden.
Die Werte von Aktien können stark schwanken und es sind deutliche Verluste möglich.
Durch die breite Streuung der Investments kann es zu einer begrenzten Teilnahme an der Wertentwicklung einzelner Regionen kommen.
Der Einsatz von Derivaten kann zu deutlichen Verlusten im Portfolio führen.
Die Geldpolitik der Notenbanken kann den Markt unerwartet beeinflussen. Fehlentscheidungen bei Auswahl und Zeitpunkt der Investitionen können nicht ausgeschlossen werden.
Risikoindikator
- 1
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- 3
- 4
- 5
- 6
- 7
Geringeres RisikoHöheres Risiko
Potentiell geringerer ErtragPotentiell höherer Ertrag
Kennzahlen
| Lfd. Jahr | 1 Jahr | 3 Jahre | 5 Jahre | 10 Jahre | |
|---|---|---|---|---|---|
| Volatilität | 13,90 % | 10,23 % | 11,78 % | 12,56 % | n.V. |
| Sharpe Ratio | 1,57 | 2,55 | 0,44 | -0,10 | n.V. |
| Maximaler Verlust in 12 Monaten | -0,03 % | -0,03 % | -0,05 % | -0,05 % | n.V. |
| Max Drawdown | -9,58 % | -9,58 % | -18,64 % | -29,26 % | n.V. |
Indexierte Wertentwicklung
(EUR, brutto, in %, Stand: 29.04.2026)Kumulierte Wertentwicklung
(brutto, in %, Stand: 29.04.2026)| 3 Monate | 6 Monate | Lfd. Jahr | 1 Jahr | 3 Jahre | 5 Jahre | 10 Jahre | seit Auflage |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1,42 % | 14,39 % | 7,34 % | 28,54 % | 27,05 % | 2,66 % | n.V. | 80,61 % |
Performance Jahresscheiben und rollierende Wertentwicklung
(Stand: 29.04.2026)Risiko-Rendite-Matrix
(Stand: 29.04.2026)
Lfd. Jahr
1 Jahr
3 Jahre
5 Jahre
10 Jahre
Top 10 Aktienpositionen
(Stand: 31.03.2026)| Reg Shs Tudor Gold Corp | 5,62 % | |
| Petroleo Brasileiro | 2,39 % | |
| Reg Shs DNB Bank ASA | 2,24 % | |
| Agnico-Eagle Mines Ltd. | 2,24 % | |
| Target Corporation | 2,20 % | |
| VALE ADR | 2,16 % | |
| Altria Group, Inc. | 2,15 % | |
| Intesa Sanpaolo SpA | 2,15 % | |
| Plutos - Active Gold Mining A | 2,08 % | |
| Bouygues SA | 2,06 % |
Asset Allokation nach Aktienabsicherung im Zeitverlauf (in %)
(Stand: 31.03.2026)| Aktien / ähnliche Anlagen | 97,74 % | |
| Übrige Fonds | 1,99 % | |
| Kasse | 0,26 % |
Sektorallokation
(Stand: 31.03.2026)| Roh-, Hilfs- & Betriebsstoffe | 19,82 % | |
| Finanzwesen | 19,29 % | |
| IT | 11,22 % | |
| Versorgungsbetriebe | 9,09 % | |
| Energie | 8,50 % | |
| Basiskonsumgüter | 8,18 % | |
| Sonstige | 7,84 % | |
| Industrie | 6,74 % | |
| Gesundheitswesen | 4,14 % | |
| Nicht-Basiskonsumgüter | 3,10 % |
Länderallokation
(Stand: 31.03.2026)| USA | 21,59 % | |
| Kanada | 16,61 % | |
| Deutschland | 14,24 % | |
| Italien | 7,62 % | |
| Schweiz | 7,34 % | |
| Frankreich | 5,15 % | |
| Brasilien | 4,55 % | |
| Niederlande | 3,83 % | |
| Grossbritannien | 3,52 % | |
| Luxemburg | 3,20 % |
Währungsallokation
(Stand: 31.03.2026)| EUR | 38,44 % | |
| USD | 33,36 % | |
| CAD | 9,40 % | |
| CHF | 7,34 % | |
| GBP | 5,55 % | |
| NOK | 2,24 % | |
| DKK | 1,91 % | |
| AUD | 1,51 % |
Ende Februar sah es so aus, als stünde die Wirtschaft im Euroraum bereit für einen konjunkturellen Aufschwung. Durch den scharfen Anstieg der Öl- und Gaspreise haben diese Erwartungen einen harten Dämpfer erhalten. Mit dem Ölpreis steigen Inflationserwartungen und Kapitalmarktzinsen. Die meisten Analysten erwarten eine allmähliche Normalisierung der Energiepreise, doch selbst optimistische Szenarien rechnen in Deutschland mit etwa 0,5 Prozentpunkten mehr Inflation und geringem Wachstum. Notenbanken führen einen Spagat: Zinserhöhungen würden Nachfrage und Konjunktur belasten, gleichzeitig Inflationserwartungen im Zaum halten.
Die März-Konjunkturdaten spiegeln die Ölpreisfolgen noch nicht wider; Effekte zeigen sich eher in Unternehmens- und Konsumentenumfragen. Kurserholungen beruhen zeitweise auf Hoffnungen, dass die USA und der Iran Frieden schließen und die Straße von Hormus offen bleibt, damit Ölproduktion und Infrastruktur nicht weiter geschädigt werden. Die Anleihenkurse wurden doppelt getroffen: Die Investoren fordern höhere Risikoaufschläge für schwache Bonitäten und höhere Zinsen angesichts der drohenden Inflation. Zehnjährige Bundesanleihen rentierten zeitweise bei 3,12 %, Monatsende 2,98 % (+≈30 Basispunkte). US-Staatsanleihen stiegen von 4,0 % auf 4,30 %.
Vor diesem Hintergrund gaben die Aktienmärkte weltweit nach. Der Euroraum ist Nettoimporteur von Erdöl, dagegen haben sich die USA durch den Einsatz von Fracking in den letzten zwei Jahrzehnten zu einem Nettoexporteur entwickelt. Entsprechend traf der Ölpreisanstieg die Aktienwerte im Euroraum – und in anderen von Energieimporten abhängigen Regionen – besonders schwer. Der DAX sackte um 10,3 % im Monatsverlauf ab und der EuroStoxx 50 um 8,0 %. Beim S&P 500 lagen die Verluste bei 5,1 %. Die Kurse von Ölfirmen legten deutlich zu.
Angesichts des schwierigen Marktumfelds verzeichnete der Plutos - Multi Chance Fonds im März Verluste (-7,85 %). Der weltweite Aktienindex konnte sich im März ein wenig besser halten und verlor nur -4,2 %. Der stärkere Rückgang begründete sich primär auf der hohen Gewichtung von japanischen Aktien. Asien ist am stärksten von steigenden Ölpreisen betroffen. Im Vergleich zum Jahresbeginn weist der Fonds einen Gewinn von 3,2 % aus und ist im Vergleich zum Jahresbeginn stärker wie der globale Aktienindex, dieser ist seit Jahresanfang 2,0 % im Verlust.
Als Reaktion auf die kritische Lage in Nahost und dem scharfen Ölpreisanstieg wurden Werte verkauft, deren Gewinne unter der Krise leiden dürften. Insbesondere japanische Aktien wurden verkauft. Der Fonds hält weiterhin keine Engagements in den Branchen Airlines, Touristik, Chemie oder Automobil. Der beginnende Preisanstieg bei Düngemitteln und Zucker wurde für taktische Käufe in entsprechenden Aktien genutzt. Die Übergewichtung im Bereich Rohstoffe und Energie hat sich ausgezahlt. Das Engagement in Ölaktien wurde im Anstieg reduziert und dafür Positionen in Minenaktien im Kursrückgang des Segments aufgestockt unter anderem in Glencore, Vale. Positionen im Chip Bereich wurden gleichfalls erworben hier wurden Käufe unter anderem in Süss Microtec getätigt.
Die gewichtete Dividendenrendite beträgt aktuell nach der Umschichtung rund 2,54 %. Im Vergleich zur Benchmark, dem globalen Aktienindex ist der Fonds deutlich untergewichtet in US-Aktien, sowie in den Bereichen IT, Nicht-Basiskonsum, Industrie und Gesundheitswesen. Währungsseitig besteht eine Untergewichtung im US-Dollar. Übergewichtungen bestehen in den Bereichen Rohstoffe, Versorgungsbetriebe sowie bei Finanztiteln. Die Übergewichtung bei Energiewerten und japanischen Aktien wurde durch die Verkäufe reduziert. Regional sind kanadische, deutsche und europäische Aktien übergewichtet.
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