Monatskommentar des Fondsmanagers

Ende Februar sah es so aus, als stünde die Wirtschaft im Euroraum und speziell in Deutschland bereit für einen konjunkturellen Aufschwung. Durch den scharfen Anstieg der Öl- und Gaspreise haben diese Erwartungen einen harten Dämpfer erhalten.


 

Mit dem Ölpreis sind auch die Inflationserwartungen und die Kapitalmarktzinsen deutlich angestiegen. Die meisten Analysten rechnen zwar mit einer allmählichen Normalisierung der Energiepreise im Jahresverlauf, doch selbst optimistische Szenarien rechnen für Deutschland mit einem Anstieg der Inflation um etwa 0,5 Prozentpunkte und einem entsprechend geringeren Wirtschaftswachstum. Die Notenbanken vollziehen einen Spagat und warten ab – Zinserhöhungen würden die Nachfrage und die Konjunktur zusätzlich belasten. Zugleich müssen sie aber die Inflationserwartungen im Zaum halten.


 

Die im März veröffentlichten Konjunkturdaten spiegeln die negativen Effekte des Ölpreisanstiegs noch nicht wider. Diese lassen sich allenfalls bei den Unternehmens- und Konsumentenumfragen ablesen. Zeitweilige Kurserholungen beruhen auf der Hoffnung, dass die USA und der Iran miteinander reden und zu einer Friedenslösung kommen, sodass die „Straße von Hormus“ für Tanker geöffnet wird und die Infrastruktur zur Ölproduktion nicht weiter geschädigt wird.


 

Der scharfe Anstieg der Öl- und Gaspreise hält die Märkte in Atem: Kostete ein Barrel der Sorte WTI Ende Februar 67 US-Dollar, so lag der Preis Ende März bei 101 US-Dollar – ein Preisanstieg um gut 50 %. Die Öl-Futures zeigen, dass am Ölmarkt mit einer allmählichen Entspannung im Verlauf des Jahres gerechnet wird. So wird für Ende 2026 ein Preis von 77 US-Dollar erwartet.


 

Da auch ein Großteil der energieintensiven Düngemittel in der Golfregion produziert wird, sind im März weltweit auch die Preise für viele Nahrungsmittel gestiegen (z.B. Mais: +2 %, Kaffee: +6,3 %).


 

Edelmetalle wurden ihrem Ruf als sichere Häfen nicht gerecht. Die Preise für Gold (-11,6 %) und Silber (-19,9 %) gaben deutlich nach. Möglicherweise sahen viele Anleger den Verkauf von Edelmetallen als gute Option, Liquidität im Portfolio zu schaffen.


 

Auch die Volatilität im Plutos–T-Vest Fonds nahm im Berichtszeitraum zu. Der Plutos–T-Vest Fonds konnte sich per 31. März 2026 im positiven Bereich für das Jahr 2026 halten und hat seit Jahresbeginn 1,29 % zugelegt.


 

Im März ergaben sich folgende Kauf- und Verkaufssignale:


 

Kauf 06.03.2026 Swisscom und Süss Microtech


 

Kauf 09.03.2026 Ipsen und 10.03.2026 Starbucks


 

Verkauf 04.03.2026 Kion -5,56 %, Deutsche Bank -8,33 % und Banco BPM S.p.A. +1,25 %


 

Verkauf 26.03.2026 Close Brothers Group PLC 28,66 %

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Stammdaten

ISIN LU0339449349
WKN A0NG25
Bloomberg Ticker n.V.
Auflagedatum 07.04.2008
Geschäftsjahr 01.10 - 30.09
Verwahrstelle VP Bank (Luxembourg) SA
KVG 1741 Fund Management AG
Vertriebszulassung DE, LU
Fondsdomizil Luxemburg
Fondswährung EUR
Ertragsverwendung Ausschüttend
Fondsmanagement n.V.
Fondsvermögen 24,66 Mio. EUR

Kosten

Ausgabeaufschlag Max. 5,00 %
Rücknahmepreis 79 EUR
Performance-Fee 10,00 %
Verwaltungsvergütung 1,19 % p.a.
Total Expense Ration (TER) 2,00 %
Verwahrstellenvergütung 0,06 % p.a.

Chancen und Risiken

Aktien bieten langfristig ein überdurchschnittliches Renditepotential.
Die internationale Ausrichtung ermöglicht eine breite Streuung der Investments.
Das aktive Portfoliomanagement und die flexible Ausrichtung bieten ein attraktives Chancen-/ Risikoprofil.

Die Werte von Aktien können stark schwanken und es sind deutliche Verluste möglich.
Durch die breite Streuung der Investments kann es zu einer begrenzten Teilnahme an der Wertentwicklung einzelner Regionen kommen.
Die Geldpolitik der Notenbanken kann den Markt unerwartet beeinflussen.
Fehlentscheidungen bei Auswahl und Zeitpunkt der Investitionen können nicht ausgeschlossen werden.

Risikoindikator

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  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
Geringeres RisikoHöheres Risiko
Potentiell geringerer ErtragPotentiell höherer Ertrag

Kennzahlen

Lfd. Jahr 1 Jahr 3 Jahre 5 Jahre 10 Jahre
Volatilität 16,21 % 12,52 % 11,60 % 12,62 % 12,48 %
Sharpe Ratio 2,03 1,49 0,57 0,29 0,19
Maximaler Verlust in 12 Monaten -0,02 % -0,02 % -0,06 % -0,06 % -0,09 %
Max Drawdown -7,89 % -7,89 % -17,49 % -17,49 % -31,05 %

Indexierte Wertentwicklung

(EUR, brutto, in %, Stand: 29.04.2026)

Kumulierte Wertentwicklung

(brutto, in %, Stand: 29.04.2026)
3 Monate 6 Monate Lfd. Jahr 1 Jahr 3 Jahre 5 Jahre 10 Jahre seit Auflage
4,95 % 11,64 % 10,43 % 20,23 % 32,07 % 31,57 % 35,95 % 60,89 %

Performance Jahresscheiben und rollierende Wertentwicklung

(Stand: 29.04.2026)

Risiko-Rendite-Matrix

(Stand: 29.04.2026)
Lfd. Jahr 1 Jahr 3 Jahre 5 Jahre 10 Jahre

Top 10 Aktienpositionen

(Stand: 31.03.2026)
Corning Inc 5,66 %
Nordex 5,33 %
Hochtief AG 5,17 %
Newmont Mining Corporation 4,27 %
INTEL 4,16 %
C.H. Robinson Worldwide Inc. 3,79 %
ARCHER-DANIELS-MIDLAND 3,35 %
Cisco Systems, Inc. 3,23 %
E.ON SE 3,04 %
Banco Com. Português SA (BCP) Acç. Nom. + Port. Reg. o.N. 3,01 %

Asset Allokation nach Aktienabsicherung im Zeitverlauf (in %)

(Stand: 31.03.2026)
Aktien / ähnliche Anlagen 96,07 %
Kasse 3,93 %

Sektorallokation

(Stand: 31.03.2026)
Finanzwesen 23,24 %
Industrie 21,07 %
IT 17,65 %
Versorgungsbetriebe 7,42 %
Gesundheitswesen 6,03 %
Basiskonsumgüter 5,85 %
Kommunikationsdienste 5,49 %
Roh-, Hilfs- & Betriebsstoffe 4,27 %
Energie 2,81 %
Nicht-Basiskonsumgüter 2,25 %

Länderallokation

(Stand: 31.03.2026)
USA 47,68 %
Deutschland 29,14 %
Belgien 5,74 %
Frankreich 3,59 %
Portugal 3,01 %
Niederlande 2,88 %
Grossbritannien 2,32 %
Schweiz 1,71 %

Währungsallokation

(Stand: 31.03.2026)
USD 47,68 %
EUR 44,36 %
GBP 2,32 %
CHF 1,71 %