Monatskommentar des Fondsmanagers
Stammdaten
| ISIN | LU0339447483 |
|---|---|
| WKN | A0NG24 |
| Bloomberg Ticker | n.V. |
| Auflagedatum | 07.04.2008 |
| Geschäftsjahr | 01.10 - 30.09 |
| Verwahrstelle | VP Bank (Luxembourg) SA |
| KVG | 1741 Fund Management AG |
| Vertriebszulassung | DE, LU |
| Fondsdomizil | Luxemburg |
| Fondswährung | EUR |
| Ertragsverwendung | Ausschüttend |
| Fondsmanagement | Kai Heinrich |
| Fondsvermögen | 49,04 Mio. EUR |
Kosten
| Ausgabeaufschlag | Max. 5,00 % |
|---|---|
| Rücknahmepreis | 115 EUR |
| Performance-Fee | n.V. |
| Verwaltungsvergütung | 1,69 % p.a. |
| Total Expense Ration (TER) | 2,62 % |
| Verwahrstellenvergütung | 0,06 % p.a. |
Chancen und Risiken
Aktien bieten langfristig ein überdurchschnittliches Renditepotential.
Die internationale Ausrichtung ermöglicht eine breite Streuung der Investments.
Das aktive Portfoliomanagement und die flexible Ausrichtung bieten ein attraktives Chancen-/ Risikoprofil.
Der Einsatz von Derivaten kann helfen, das Portfolio bei negativen Marktentwicklungen abzusichern.
Durch Hebelwirkungen können überproportionale Wertsteigerungen erreicht werden.
Die Werte von Aktien können stark schwanken und es sind deutliche Verluste möglich.
Durch die breite Streuung der Investments kann es zu einer begrenzten Teilnahme an der Wertentwicklung einzelner Regionen kommen.
Der Einsatz von Derivaten kann zu deutlichen Verlusten im Portfolio führen.
Die Geldpolitik der Notenbanken kann den Markt unerwartet beeinflussen. Fehlentscheidungen bei Auswahl und Zeitpunkt der Investitionen können nicht ausgeschlossen werden.
Risikoindikator
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- 7
Geringeres RisikoHöheres Risiko
Potentiell geringerer ErtragPotentiell höherer Ertrag
Kennzahlen
| Lfd. Jahr | 1 Jahr | 3 Jahre | 5 Jahre | 10 Jahre | |
|---|---|---|---|---|---|
| Volatilität | 13,65 % | 11,76 % | 11,69 % | 12,41 % | 12,90 % |
| Sharpe Ratio | 2,45 | 1,43 | 0,37 | -0,19 | 0,50 |
| Maximaler Verlust in 12 Monaten | -0,03 % | -0,05 % | -0,05 % | -0,05 % | -0,05 % |
| Max Drawdown | -5,57 % | -14,96 % | -18,90 % | -32,93 % | -33,45 % |
Indexierte Wertentwicklung
(EUR, brutto, in %, Stand: 12.03.2026)Kumulierte Wertentwicklung
(brutto, in %, Stand: 12.03.2026)| 3 Monate | 6 Monate | Lfd. Jahr | 1 Jahr | 3 Jahre | 5 Jahre | 10 Jahre | seit Auflage |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 8,73 % | 13,54 % | 6,27 % | 18,45 % | 23,90 % | -3,35 % | 100,65 % | 129,10 % |
Performance Jahresscheiben und rollierende Wertentwicklung
(Stand: 12.03.2026)Risiko-Rendite-Matrix
(Stand: 12.03.2026)
Lfd. Jahr
1 Jahr
3 Jahre
5 Jahre
10 Jahre
Top 10 Aktienpositionen
(Stand: 26.02.2026)| Reg Shs Tudor Gold Corp | 7,55 % | |
| Intesa Sanpaolo SpA | 2,29 % | |
| Allianz SE | 2,19 % | |
| Plutos - Active Gold Mining A | 2,18 % | |
| Italgas SpA | 2,16 % | |
| Canadian Natural Resources | 2,13 % | |
| SCHLUMBERGER | 2,13 % | |
| United Parcel Service, Inc. Class B | 2,12 % | |
| Reg Shs DNB Bank ASA | 2,10 % | |
| Kingfisher Plc | 2,07 % |
Asset Allokation nach Aktienabsicherung im Zeitverlauf (in %)
(Stand: 26.02.2026)| Aktien / ähnliche Anlagen | 95,84 % | |
| Kasse | 2,13 % | |
| Übrige Fonds | 2,03 % |
Sektorallokation
(Stand: 26.02.2026)| Finanzwesen | 23,41 % | |
| Industrie | 15,19 % | |
| Roh-, Hilfs- & Betriebsstoffe | 15,16 % | |
| Energie | 11,77 % | |
| Sonstige | 8,09 % | |
| Versorgungsbetriebe | 5,91 % | |
| Nicht-Basiskonsumgüter | 5,68 % | |
| Gesundheitswesen | 5,13 % | |
| IT | 4,57 % | |
| Basiskonsumgüter | 1,76 % |
Länderallokation
(Stand: 26.02.2026)| Deutschland | 14,69 % | |
| Japan | 14,47 % | |
| Kanada | 12,86 % | |
| USA | 10,93 % | |
| Italien | 10,14 % | |
| Schweiz | 8,02 % | |
| Frankreich | 4,67 % | |
| Luxemburg | 4,31 % | |
| Grossbritannien | 3,97 % | |
| Niederlande | 3,73 % |
Währungsallokation
(Stand: 26.02.2026)| EUR | 40,40 % | |
| USD | 15,27 % | |
| JPY | 14,47 % | |
| CAD | 11,64 % | |
| CHF | 8,02 % | |
| GBP | 3,97 % | |
| NOK | 2,10 % | |
| DKK | 2,00 % |
Der Februar brachte mehrheitlich Signale einer leichten konjunkturellen Erholung in den G7-Staaten. Für die US-Notenbank wurde ein Nachfolger an der Spitze für Jerome Powell gefunden. Ex-Notenbankdirektor Kevin Warsh soll neuer Fed-Chef werden. Die Nachricht wurde überwiegend sehr positiv aufgenommen, da er als Falke gilt und somit geldpolitische Lockerungen zwar kommen werden, doch es gleichzeitig bei einer straffen Notenbankpolitik bleiben sollte. Die Renditen von Bundesanleihen mit zehn Jahren Restlaufzeit ermäßigte sich im Monatsverlauf deutlich. Insgesamt kam es zu einem Zinsrückgang von circa 2,90 % auf 2,70 %, was insbesondere an den Immobilienmärkten für Erleichterung sorgte. Der von Anlegern geforderte Ausgleich für die Inflation wird dennoch weiterhin bedient. Die Renditen sind netto weiterhin positiv, was durch die Sorgen vor der wachsenden staatlichen Verschuldung in den USA und Europa begründet wird.
Nach der scharfen Abwärtskorrektur sowohl des Gold- als auch des Silberpreises am letzten Handelstag im Januar konnten sich die Edelmetallmärkte im Februar wieder beruhigen. Nachdem spekulative Positionen glattgestellt wurden, blieben – unter anderem – die privaten Anleger optimistisch, was sich insbesondere bei der physischen Nachfrage bemerkbar macht. Die Unze Gold stieg im Monatsverlauf um 5,57 %. Am letzten Tag des Monats Februar begann die konzertierte Aktion der USA und von Israel gegen den Iran. Der militärische Konflikt am Golf sollte die Straße von Hormus unpassierbar machen und so könnte dies die Ölversorgung beeinträchtigen. Bereits im Vorfeld haben die Preise für Brent und WTI zugelegt.
Der DAX (+3,0 %) und der EuroStoxx600 (+3,2 %) legten im Februar erneut kräftig zu. Die Performance der US-Werte war hingegen weniger gut: Der S&P 500 verlor 0,2 % und der Nasdaq Index 1,6 %. Die Sorge der Anleger richtet sich auf die weiterhin steigenden Investitionen in die Infrastruktur für Künstliche Intelligenz. Der Bau von Datenzentren verschlingt ständig steigende Milliardenbeträge, für die eine spätere Rendite noch nicht kalkulierbar ist. Die Berichtssaison zum letzten Quartal 2025 brachte zwar in Summe wieder gute Ergebnisse, aber die Kursausschläge der Aktien waren nach der Vorlage der jeweiligen Unternehmensdaten ungewöhnlich hoch, was an einer steigenden Verunsicherung der Anleger liegt.
Der Plutos - Multi Chance Fund ist positiv in das neue Jahr gestartet – der Kurs legte um +11,98 % zu. Der weltweite Aktienindex trat dagegen nach anfänglichen Gewinnen auf der Stelle und verzeichnete einen deutlich schwächeren Jahresstart von +2,31 %.
Der Fonds hat sein Engagement in Japan deutlich von 22 % auf 9 % reduziert. Hintergrund ist die erhöhte Sensitivität der japanischen Wirtschaft gegenüber Energiepreisen sowie inflationären Entwicklungen, wodurch der Markt vergleichsweise stärker belastet ist. Darüber hinaus wurden die Positionen im Nebenwerte-Segment deutlich mit Gewinnen reduziert. Im Gegenzug erfolgte eine Umschichtung in trendstarke Dividendenwerte in Europa und den USA, insbesondere in den Sektoren Basiskonsumgüter und Energieversorger. Die Liquiditätsquote liegt aktuell bei rund 7 %. Absicherungspositionen (Hedges) bestehen derzeit nicht. Der Fonds hält weiterhin keine Engagements in den Branchen Airlines, Touristik, Chemie oder Automobil. Im nächsten Schritt ist geplant, die Positionen im Ölsektor schrittweise zu erhöhen; die aktuelle Gewichtung liegt hier bei etwa 12 %. Die Position wurde Ende letzten Jahres aufgrund der niedrigen Bewertung und als geopolitischer Hedge eingegangen.
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